Die Ausbildung zur Kräuterfrau geht 2014 ins dritte Jahr. Es wird Wochenenden zur Artemisia, zum Klettenlabkraut und zur Brennessel geben. Für Neueinsteigerinnen ist das Artemisia-WE zu empfehlen, die Ausbildung kann aber auch mit einer der anderen Pflanzen begonnen werden. Im Zeitraum von Mai bis August stehen 5 WE zur Auswahl, die Termine sind ab Sept./Okt. in meinem Seminarkalender hier auf der Homepage zu finden.

  • weil unsere Pflanzenverbündeten so vielfältig und weise sind …
  • weil gelebte Erfahrung das tiefere Wissen vermittelt …
  • weil wir Alles in uns haben und die Pflanzen dies zum Klingen bringen …
  • weil der tiefe Kontakt mit Pflanzen glücklich macht!

Diese Ausbildung basiert auf der TEM (Traditionelle Europäische Medizin). In der Tradition der alten europäischen Medizin beschäftigt sich eine Kräuterfrau ein Jahr lang mit einer Pflanze, um diese zu allen Jahreszeiten und in vielen verschiedenen Verwendungsformen, mit eigenen Erfahrungen draußen und „am eigenen Leib“ intensiv kennen zu lernen. Dies greife ich auf und „modernisiere“ es: da sich heutzutage kaum noch jemand auf 9 Jahre festlegen kann, sind alle Module der Ausbildung einzeln und variabel zu nutzen. Die 9 Pflanzen sind: Artemisia, Klettenlabkraut, Brennessel, Schafgarbe, Löwenzahn, Gundelrebe, Ziest, Taubnessel, Weißdorn. Außerdem biete ich ab dem 4. Jahr auch die Möglichkeit an, sich jedes Jahr mit der Kräuterunterstützung für einen Organsystem oder einem seelisch-geistigen Prozess zu beschäftigen: Immunsystem, Bewegungssystem, Verdauungssystem, Eigenmacht, Loslassen, Authentizität.

Die Ausbildung besteht aus Wochenendmodulen, in denen ich so viel praktisches und theoretisches Wissen zu einer Pflanze vermittele, dass Ihr zu Hause damit ein Jahr arbeiten könnt. Außerdem kann jede bei auftretenden Fragen sich telefonisch bei mir Beratung sowie Einzelstunden oder Exkursionen holen. Als Jahresarbeit zu je einer Pflanze verfasst ihr eine Zusammenfassung der eigenen Erfahrungen und Eindrücke. Die Ausbildung schließt mit einem Zertifikat ab.

Die Traditionelle Europäische Medizin bezieht sich auf den berühmten Arzt der beginnenden Neuzeit, Paracelsus, der nach eigener Aussage viel Wissen von „Kräuterweibern und alten Bäuerlein“ hatte. In der TEM steht die Signaturenlehre im Mittelpunkt: das Lesen der Buchstaben der Natur – nicht nur Aussehen, Geruch, Geschmack und Standort der Pflanze, sondern auch Planetenbezüge, Tierbeobachtungen, feinstoffliches intuitives Wissen und vieles mehr. Wenn wir diese Buchstaben mit der Zeit immer besser zu einer Sprache zusammensetzen, können wir aus den Kräutern lesen, welches ihre Heilungsgeschenke an uns sind.

In Kooperation mit dem Berufsverband für Heilpraktikerinnen LACHESIS e.V.